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Gemeinde Ronneburg: Friedhofswege in Neuwiedermuß und Hüttengesäß werden gepflastert / Altwiedermus erhält eigene Planung

Gemeinde Ronneburg: Friedhofswege in Neuwiedermuß und Hüttengesäß werden gepflastert / Altwiedermus erhält eigene Planung

In einer gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses präsentierte Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD) eine Planung mit Haushaltsmitteln des Jahres 2015 die Friedhöfe Neuwiedermuß und Hüttengesäß zu überarbeiten. Ursache des Vorhabens ist das Aufweichen der ungepflasterten Wege, was immer wieder zu Verschmutzungen führt. Die Umsetzung der Maßnahmen in 2015 war wegen der Flüchtlingskrise 2015/16 verschoben worden. In Hüttengesäß soll der lange ungepflasterte Verbindungsweg von der neuen Trauerhalle bis zum Eingang Birkenstraße im gleichen Erscheinungsbild hergerichtet werden, wie die bestehenden Pflasterflächen. In diesem Zuge soll auch die Wasserleitung zu den Wasserentnahmebecken erneuert und die Wasserentnahmebecken an die Wege angepflastert werden. Auch der Friedhof Neuwiedermuß erhält von der bestehenden Pflasterfläche vor der Trauerhalle eine gepflasterte Wegeverbindung zum unteren Eingang und Parkplatz, sowie zwischen den Hauptgrabreihen. Der Friedhof Altwiedermus erhält eine eigene Planung, hierzu sollen im Haushaltsplan Planungsmittel bereitgestellt werden, da der Friedhof über keine eigene Entwässerung verfügt. „Wir möchten 2018 den Friedhof Altwiedermus gemeinsam mit den Gremien und der Bürgerschaft beplanen. Neben dem Thema Wegebau und Entwässerung liegen uns noch weitere Themen vor, die eine eigene Betrachtung erfordern: z.B. eine Toilettenanlage, die Bepflanzung des Areals und eine Schiebetür zur Trauerhalle“, erklärt der Bürgermeister die Vorgehensweise für den Friedhof Altwiedermus.


Bereitgestellt wurden 2015 Haushaltsmittel in Höhe von 65.000€, die mit Mehreinnahmen aus 2017 aufgestockt werden. Insgesamt wird mit Ausgaben für die Baumaßnahmen in Hüttengesäß und Neuwiedermuß von 72.000€ gerechnet. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen, die Mittel werden aus den Einnahmen des Baugebietes Helgenhaus finanziert. Beide Ausschüsse stimmten den Beschlussvorschlägen und Planungen einstimmig zu.


„Wir dürfen ein positives Fazit ziehen: Das Erscheinungsbild der Friedhöfe wird gehoben und in Schlechtwetterzeiten können wir ohne schmutzige Schuhe über die Friedhöfe laufen. Auch wird für Menschen mit Gehbehinderung die verbesserte Begehbarkeit der Friedhöfe eine große Erleichterung bringen“, so Bürgermeister Hofmann abschließend.