Amana Colonies–Ronneburger Heimat mitten in Amerika: Gemeinde Ronneburg

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Gemeinde Ronneburg
In der Gemeinde Ronneburg in Hessen
Amana Colonies–Ronneburger Heimat mitten in Amerika

Hauptbereich

Städtefreundschaft mit Amana/USA

Die Grafschaft Ysenburg hat im 30jährigen Krieg stark gelitten und öffnete sich mit einem Toleranzedikt für Glaubensflüchtlinge, um Bewohner, Handwerker und Wirtschaftskraft anzusiedeln. Reformierte, Flamen, Wallonen und „Inspirierte“ aus Süddeutschland, der Pfalz, dem Elsass, der Schweiz und Frankreich ließen sich in Büdingen und in vielen Orten rund um Ronneburg nieder. Die Ronneburg, Herrnhaag, Hof Marienborn etwa waren bald Zentren für viele christlich Vertriebene. Im frühen 19. Jahrhundert – es waren schwere Hungerjahre und das Toleranzedikt wurde immer mehr und mehr aufgelöst - begannen die sogenannten Separatisten, ihre Gruppe mit einigen hundert Menschen für die Auswanderung zu mobilisieren. So gingen sie mit ihrem damaligen Anführer Christian Metz, dessen Familie in Himbach und auf der Ronneburg ansässig war, nach Amerika. Die heutigen Amana Colonies sind immer noch eine Gemeinde, die den deutschen Traditionen treu geblieben ist. Wurst, Schinken, Bier und Brot, Landwirtschaft, Stoffweberei und Handarbeit werden noch groß geschrieben. Gastfreundschaft und nette Menschen erwarten einen bei jedem Besuch. Ein Dinner im „Ronneburg Restaurant“ ist auf jeden Fall eins der Pflichtprogramme, die man absolvieren sollte. Beinahe jeden Monat verzeichnet die Gemeinde Ronneburg Besucher aus Amana, die die Heimat ihrer Vorfahren besuchen und mit unseren Ortschronisten Stammbäume erstellen und Familienforschung betreiben. In zwanglosen Abständenvon etwa zwei oder drei Jahren lädt eine kleine Gruppe immer wieder Ronneburger ein, an einer Rundreise durch die USA oder Kanada und einem mehrtägigen Besuch in den Amana Colonies ein. Bürgermeister Hofmann durfte 2013 vor der ehrwürdigen Amanakirche mit dem dortigen Gouverneur die Fahne von Ronneburg gegen die Fahne von Amana austauschen. Der Weg zur Burg Ronneburg wurde auch in Amanastraße getauft, den letzten Weg, den die Auswanderer von der Ronneburg zur großen Reise führten.

Falls Sie Interesse daran haben, die Ronneburger „Sistercity of the hearts“ mitten in Iowa einmal zu besuchen, dann schreiben Sie uns einfach an, jeder darf gerne mitfahren.

Ansprechpartner Reiner Erdt / Geschichts–und Heimatverein Ronneburg e.V.

Impressionen der Städtefreundschaft Amana/Iowa/USA

Besuchen Sie Amana